Warum Wissensmanagement?
In jedem Unternehmen steckt mehr Wissen, als dokumentiert ist. Erfahrene Mitarbeiter wissen Dinge, die nirgendwo aufgeschrieben sind. Wenn sie gehen, geht das Wissen mit. Systematisches Wissensmanagement schützt vor diesem Risiko.
Methoden des Wissensmanagements
Das Probst-Modell definiert acht Bausteine erfolgreichen Wissensmanagements: Wissensziele setzen, Wissen identifizieren, erwerben, entwickeln, verteilen, nutzen, bewahren und bewerten. Dieser Kreislauf verbindet strategische Ziele mit operativer Umsetzung.
Ergänzend beschreibt das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi, wie implizites und explizites Wissen ineinander übergehen: durch Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung. Beide Frameworks zeigen: Wissensmanagement ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess.
KI-gestütztes Wissensmanagement
RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation) revolutionieren den Zugriff auf internes Wissen. KI-Chatbots durchsuchen Dokumentationen, Wikis und Datenbanken, um präzise Antworten zu liefern. Mitarbeiter fragen in natürlicher Sprache — die KI findet relevante Informationen aus allen Qüllen. So wird Wissen nicht nur gespeichert, sondern aktiv genutzt.
Vertiefung und Zusammenhänge
Wissensmanagement profitiert von modernen Technologien. Erfahre mehr über KI-Strategie für den strategischen Einsatz von KI oder LLM-Integration für die praktische Umsetzung von Knowledge Management mit Large Language Models und RAG.