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Was ist User Experience (UX)? Definition, Bedeutung und Best Practices

1993 prägte Don Norman bei Apple den Begriff User Experience: “Human Interface und Usability waren mir zu eng. Ich wollte alle Aspekte der Erfahrung eines Menschen mit einem System abdecken.”

Was ist UX? Definition

Laut ISO-Norm umfasst User Experience alle Emotionen, Wahrnehmungen und Reaktionen vor, während und nach der Nutzung eines Produkts. UX ist nicht gleich UI — das User Interface ist nur ein Teil der Erfahrung. UX ist auch nicht gleich Usability. Ein Produkt kann technisch einwandfrei funktionieren und trotzdem eine schlechte Erfahrung bieten.

User Experience umfasst den gesamten Weg — vom ersten Kontakt mit deiner Marke bis zum Support-Anruf.

Die fünf Säulen guter UX

Usability: Wie einfach erreichen Nutzer ihr Ziel? Usability Testing hilft, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

Utility: Bietet das Produkt echten Mehrwert? User Research liefert die Antworten.

Accessibility: Alle Menschen müssen das Produkt nutzen können. Barrierefreiheit wird mit dem BFSG 2025 zur gesetzlichen Pflicht.

Desirability: Macht die Nutzung Freude? Produkte, die nur funktionieren, bleiben austauschbar.

Findability: Finden Nutzer, was sie suchen?

UX ist ein Prozess

User Experience Design folgt einem iterativen Zyklus:

Research bedeutet, Nutzer zu verstehen, bevor Lösungen entstehen. User Research ist der Ausgangspunkt.

Design übersetzt Erkenntnisse in Prototypen. Design Thinking bietet einen bewährten Rahmen.

Testing validiert mit echten Nutzern. Usability Testing ist unverzichtbar.

Iteration verbessert basierend auf Erkenntnissen. Der Kreislauf endet nie — UX ist eine kontinuierliche Investition.