Was ist E-Commerce? Definition, Modelle und Grundlagen
E-Commerce (Electronic Commerce) bezeichnet den elektronischen Handel - den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Heute ein komplexes Ökosystem aus Shops, Marktplätzen, Payment-Systemen und Logistikketten.
E-Commerce Modelle im Überblick
B2C (Business-to-Consumer)
Unternehmen verkaufen direkt an Endverbraucher. Beispiele: Zalando, About You. Kennzeichen: emotionale Kaufentscheidungen, kleinere Warenkorbwerte, hohe Bedeutung von User Experience.
B2B (Business-to-Business)
Unternehmen verkaufen an andere Unternehmen. Kennzeichen: längere Entscheidungsprozesse, höhere Warenkorbwerte, kundenspezifische Preise, Integration in ERP-Systeme.
D2C (Direct-to-Consumer)
Hersteller verkaufen ohne Zwischenhändler direkt an Endkunden. Vorteile: volle Kontrolle über Markenauftritt, höhere Margen, direkter Zugang zu Kundendaten.
Warum E-Commerce heute unverzichtbar ist
In Deutschland liegt der E-Commerce-Anteil am Einzelhandel bei über 15% - Tendenz steigend. Über 70% der Shop-Besuche erfolgen mobil. Generation Z kauft selbstverständlich online.
Erfolgsfaktoren im E-Commerce
- Strategie vor Technik: Wer sind deine Kunden? Wie differenzierst du dich?
- Nutzerzentrierung: Jeder Schritt von Produktsuche bis Checkout muss reibungslos funktionieren
- Vertraün aufbaün: Bezahloptionen, Gütesiegel, transparente Kosten
- Datengetriebene Optimierung: Conversion Optimierung basiert auf Analyse und Testing
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