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Payment & Checkout

Checkout-Prozesse optimieren und Kaufabbrüche reduzieren. PSP-Vergleich Mollie, Stripe, Adyen — lerne, wie du mehr Kunden zum Kaufabschluss führst und die richtige Zahlungslösung wählst.

Wissen

Was ist Payment & Checkout Optimierung?

PSP-Vergleich: Stripe vs. Mollie vs. Adyen

Die Wahl des richtigen Payment Service Providers (PSP) beeinflusst Conversion und Kosten massgeblich. Mollie Payment gewann 2025 den E-commerce Germany Award als beste Zahlungslösung und eignet sich besonders für KMU mit Europafokus. Stripe Payment bietet mit 2,9% plus 30 Cent pro Transaktion flexible Integration und unterstützt über 250 Zahlungsmethoden. Adyen Payment ist die Enterprise-Lösung mit über einer Billion Euro jährlichem Transaktionsvolumen, 150 Währungen und globaler Acquiring-Abdeckung.

Checkout Conversion Benchmarks

Die durchschnittliche Checkout-Abschlussrate liegt bei 47%, wobei die Top-20% der Shops über 62,6% erreichen. Laut Baymard Institute brechen 70% aller Warenkörbe ab - 48% wegen unerwarteter Kosten, 24% wegen Pflichtregistrierung. Ein optimiertes Checkout-Design kann die Conversion Rate E-Commerce um bis zu 35% steigern. Deutsche Shops sollten besonders auf lokale Zahlungspräferenzen achten: Kauf auf Rechnung (28-39%), PayPal (28%), SEPA-Lastschrift (17-21%).

Mobile Checkout Essentials

Mit 68% mobilen Shopping-Transaktionen ist Mobile-First Pflicht. Apple Pay erreicht 659 Millionen globale Nutzer bei 94% Händler-Akzeptanz, Google Pay 820 Millionen Nutzer. Ein-Klick-Checkouts mit Digital Wallets eliminieren Formulareingaben und beschleunigen den Kaufabschluss erheblich.

Mehr zur Optimierung deiner Conversion findest du unter Conversion Optimierung und zu nutzerzentriertem Design unter UX.

Vertiefung

Payment & Checkout in der Praxis

Payment Service Provider Vergleich

Die Wahl des PSP hängt von Geschäftsmodell und Zielmarkt ab.

Mollie Payment dominiert im europäischen Mittelstand mit transparenter Pay-as-you-go-Preisgestaltung ohne Grundgebühren. Die Stärke liegt bei lokalen Zahlungsmethoden wie iDEAL, SOFORT und Klarna. Über 200.000 Händler nutzen Mollie, darunter viele deutsche Shops.

Stripe Payment bietet maximale Flexibilität mit umfassender API-Dokumentation, Checkout-Elementen und Payment Links. Ideal für Tech-affine Teams und internationale Expansion. Unterstützt Apple Pay, Google Pay und über 135 Währungen.

Adyen Payment ist die Enterprise-Wahl für Omnichannel-Händler. Eine Plattform für Online, POS und Mobile mit eigener Acquirer-Lizenz. Besonders stark bei hohen Volumina und komplexen Anforderungen.

Empfehlung nach Shopgrösse: KMU bis 1 Mio. EUR Umsatz profitieren von Mollies Einfachheit. Wachsende Shops setzen auf Stripes Skalierbarkeit. Enterprise ab 10 Mio. EUR gewinnt mit Adyens Konsolidierung.

Buy Now Pay Later Ratgeber

Buy Now Pay Later erreicht 20% Marktanteil im deutschen E-Commerce. Der BNPL-Markt wächst bis 2030 auf über 103 Milliarden Dollar.

Klarna ist Marktführer mit starker E-Commerce-Integration und Käufer-App. Händler zahlen 2-6% Transaktionsgebühr, erhalten aber sofortige Zahlung und tragen kein Ausfallrisiko.

PayPal Pay Later integriert sich nahtlos in bestehende PayPal-Setups. Besonders effektiv durch MediaMarkt-Partnerschaft bei Technik und Elektronik bewiesen.

Ratepay bietet White-Label-Lösungen für Händler, die BNPL unter eigener Marke anbieten möchten. Stark im deutschen Markt verankert.

Händler-Perspektive: BNPL steigert durchschnittliche Warenkorbwerte um 20-30%, besonders bei jüngeren Zielgruppen und hochwertigen Produkten. Die Gebühren rechnen sich durch höhere Conversion und grössere Warenkörbe.

Checkout Optimierung Guide

Baymard Institutes Forschung identifiziert diese Checkout Optimierung Hebel:

1. Gastbestellung anbieten: 24% brechen ab wegen Pflichtregistrierung. Registrierung optional nach dem Kauf anbieten.

2. Kosten früh zeigen: 48% verlassen den Checkout wegen unerwarteter Kosten. Versand und Steürn vor dem Checkout transparent machen.

3. Formularfelder minimieren: Jedes Feld senkt die Conversion. Nur Pflichtfelder anzeigen, Autofill und Adressvorschläge nutzen.

4. Fortschrittsanzeige einbaün: Reduziert Unsicherheit und gefühlte Komplexität. Drei bis vier Schritte sind optimal.

5. Vertraün stärken: Gütesiegel, Zahlungslogos und Sicherheitshinweise prominent platzieren.

6. Mobile optimieren: Touch-freundliche Buttons, passende Tastaturen, keine horizontalen Scrolls.

7. Fehler sofort anzeigen: Inline-Validierung statt Fehlermeldung nach Submit.

8. Zahlungsmix anbieten: Mindestens PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, Rechnung und BNPL.

Dein Checkout verliert zu viele Kunden? Starte mit einer Datenanalyse: Wo genau entstehen Abbrüche? Fehlen Zahlungsmethoden? Funktioniert Mobile?

Oft bringen kleine Anpassungen große Wirkung - eine zusätzliche Zahlungsoption, klarere Fehlermeldungen oder sichtbare Versandkosten. Jede Checkout-Verbesserung wirkt direkt auf den Umsatz.

Lass uns gemeinsam deine grössten Conversion-Hebel identifizieren.

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